Dienstag, 6. September 2016

Der Name des Windes - Patrick Rothfuss [Rezension]



Infos zum Buch:

* Gebundene Ausgabe mit 863 Seiten
* Klett Cotta Verlag 
* Genre: Fantasy
* 24,95 €
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Buchbeschreibung:

 »Vielleicht habt ihr von mir gehört« ... von Kvothe, dem für die Magie begabten Sohn fahrender Spielleute. Das Lager seiner Truppe findet er verwüstet, die Mutter und den Vater tot - »sie haben einfach die falschen Lieder gesungen«. Wer aber sind diese Chandrian, die weißglänzenden, schleichenden Mörder seiner Familie? Um ihnen auf die Spur zu kommen, riskiert Kvothe alles. Er lebt als Straßenjunge in der Hafenstadt Tarbean, bis er auf das Arkanum, die Universität für hohe Magie aufgenommen wird. Vom Namenszauber, der ihn als Kind fast das Leben gekostet hätte, erhofft sich Kvothe die Macht, das Geheimnis der sagenumwobenen Dämonen aufzudecken.

Im Mittelpunkt dieses Leseabenteuers steht ein großer Magier und leidenschaftlicher Wissenschaftler, ein Musiker, dessen Lieder die Sänger zum Weinen bringen ... und ein schüchterner Liebhaber. 

Meine Meinung:

Zuerst einmal kann ich sagen, dass mir das Cover wirklich gut gefällt. Die Farbwahl ist sehr harmonisch und die generelle Gestaltung des Covers, sowie die Aufmachung der Kapitel ist wirklich gelungen. Das alles passt auch super zur Geschichte, was leider immer weniger bei den neuen Büchern der Fall ist. Bei dem Preis allerdings muss ein Vielleser erst einmal schlucken. Jedoch lohnt es sich total, da es ein sehr dickes Buch aus gutem Material ist!

Auch für den Inhalt lohnt es sich das Geld zu investieren!
Aber erstmal von vorne:
Zu Anfang der Geschichte habe ich mich gefragt, was der Autor mir damit nur sagen will. Die ersten paar Szenen ergaben für mich nur wenig Sinn und ich habe überlegt das Buch vorerst beiseite zu legen, um es dann wahrscheinlich nicht mehr weiter zu lesen... Jedem dem es auch so geht, hier ein Rat von mir: Tut es nicht! Es lohnt sich weiterzulesen!  

Das Buch ist schon ein ganz schöner Brocken mit seinen 863 Seiten, aber bekanntlich müssen gerade bei einer so komplexen Geschichte die Charaktere und die Umgebung ausgiebig "vorgestellt" werden, um mit der Hauptgeschichte anfangen zu können.
Bei mir hatte es ein paar Kapitel Zeit gekostet, bis ich mit den Charakteren warm wurde. Allerdings lag es auch daran, dass die Geschichte in media res beginnt und man erstmal völlig nichts ahnend mit vielen Informationen versorgt wird, zu denen man noch kaum einen Bezug hatte. (Was sich im Laufe des Buches natürlich noch ändert)

Als jedoch diese kleine 'Hürde' geschafft war, wendete sich das Buch zu etwas ganz besonderem! Man lernt so einige interessante und sehr authentische Charaktere kennen und lieben, die einen mehr oder weniger auch stetig durch die Geschichte begleiten.
Der Protagonist Kvothe entwickelt sich im Laufe des Buches und den ganzen Erfahrungen und Erlebnissen, durch die man ihn begleitet zu einem wirklich spannenden und überaus begabten Jungen. Da seine Eltern zu Anfang der Geschichte umgebracht werden, ist er auf sich alleine gestellt und somit sieht man ihn in der Geschichte aufwachsen und aufblühen. 
Nicht nur den Hauptcharakter des Buches, sondern auch so einige wundervolle Nebencharaktere sind mir sehr ans Herz gewachsen, deren Geschichte und Beitrag zu dieser Geschichte ich sehr gerne verfolgt habe.

Ich möchte aber auch gar nicht zu viel verraten, um dem Buch seinen Charme und die Neugier des Lesers der Geschichte gegenüber nicht zu nehmen! Denn man kann aus dem Klappentext und den ganzen Beschreibungen zu dem Buch kaum etwas zu der Handlung und der Geschichte lesen.
Aber was ich dazu noch sagen möchte ist, dass dieses Buch eine unglaublich tolle, grandios durchdachte, lehrreiche und einzigartige Geschichte ist, die man als Fantasy Leser auf jeden Fall gelesen haben MUSS!! 

Ich gebe dem Buch somit 5 von 5 Herzenund freue mich auf darauf zu erfahren, wie die Geschichte weiter gehen wird!
 

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